July 16, 2026
Zürichsee: Genussplätze von Dieter Meier
Terrassen am Wasser, urbane Kultur und lange Gespräche: eine kulinarische Route rund um den Zürichsee.

Der Zürcher Künstler, Musiker und Unternehmer Dieter Meier ist öffentlich besonders mit der Band Yello, seiner Arbeit als Konzeptkünstler und dem argentinischen Weinprojekt Ojo de Agua verbunden. Wer diese Bezüge mit einem Ausflug an den Zürichsee verbinden möchte, findet in und rund um Zürich mehrere gut zugängliche Genussplätze. Wichtig ist die Einordnung: Nicht jeder hier genannte Ort ist als persönlicher Lieblingsort Meiers belegt. Der Artikel stellt vielmehr öffentlich nachvollziehbare Verbindungen und passende Orte für einen kulinarischen Spaziergang vor.
Ojo de Agua: der direkteste gastronomische Bezug
Ojo de Agua ist die bekannteste gastronomische Verbindung zu Dieter Meier. Unter diesem Namen werden Weine aus dem argentinischen Weingut von Meier sowie dazu passende Gastronomieangebote in Zürich geführt. Im Mittelpunkt stehen kräftige Rotweine, sorgfältig ausgewählte Produkte und eine unkomplizierte, meist auf Teilen ausgelegte Küche. Das Konzept passt damit eher zu einem langen Mittagessen oder einem Abend mit mehreren kleinen Gängen als zu einem klassischen See-Restaurant.
Die Zürcher Standorte und das jeweilige Angebot können sich ändern. Vor dem Besuch sollten deshalb die aktuelle Filiale, die Öffnungszeiten und die verfügbare Speisekarte geprüft werden. Für ein Essen zu den üblichen Abendzeiten ist eine Reservation empfehlenswert. Als realistische Orientierung gelten je nach Auswahl etwa 25 bis 45 Franken pro Person für kleinere Gerichte und 50 bis 90 Franken für ein vollständiges Essen mit Wein. Diese Spannen ersetzen keine aktuelle Preisliste.
Vom Stadtzentrum zum See: Bürkliplatz und Quaianlagen
Der Bürkliplatz ist ein naheliegender Ausgangspunkt, wenn ein Restaurantbesuch mit einem Blick auf den Zürichsee verbunden werden soll. Von hier führen die Quaianlagen am Wasser entlang; bei guter Sicht reicht der Blick über das Becken bis zu den Voralpen. Der Ort ist öffentlich zugänglich, kostenlos und mit Tram, Bus sowie der S-Bahn über den Hauptbahnhof gut erreichbar.
Für einen unkomplizierten Ablauf bietet sich zuerst ein Essen in der Innenstadt und danach ein Spaziergang Richtung Zürichhorn an. Wer lieber direkt am Wasser einkehrt, sollte die Auslastung und die Saisonzeiten der jeweiligen Betriebe beachten. In zentralen Zürcher Restaurants liegen Hauptgerichte häufig ungefähr zwischen 25 und 55 Franken; bei Seelage, Fischgerichten und mehrgängigen Menüs kann der Betrag deutlich höher ausfallen.
Fischstube am Zürichhorn: Essen mit Seeblick
Die Fischstube am Zürichhorn gehört zu den bekannten öffentlichen Restaurantadressen am See. Ihr Reiz liegt weniger in einer direkten Verbindung zu Dieter Meier als in der Kombination aus Zürcher Seeufer, historischer Umgebung und Fischküche. Der Ort eignet sich für Besucher, die den kulinarischen Teil des Ausflugs unmittelbar mit dem Wasser verbinden möchten.
- Anreise: Vom Bellevue oder Bürkliplatz ist das Zürichhorn zu Fuss erreichbar. Je nach Ausgangspunkt dauert der Spaziergang ungefähr 20 bis 30 Minuten; auch Tram- und Busverbindungen in Richtung Zürichhorn sind möglich.
- Reservation: Für Abende, Wochenenden und warme Tage ist eine frühzeitige Tischreservation sinnvoll.
- Preisrahmen: Für ein Hauptgericht sollte grob mit 35 bis 65 Franken gerechnet werden. Getränke und zusätzliche Gänge kommen hinzu.
Die Preisangaben sind als Planungswerte zu verstehen. Saisonale Angebote, Tagesfänge und Änderungen der Karte können den tatsächlichen Betrag beeinflussen.
Sechseläutenplatz und Bellevue: urbaner Auftakt am Wasser
Zwischen Bellevue, Opernhaus und Zürichsee liegt mit dem Sechseläutenplatz einer der meistbesuchten öffentlichen Plätze der Stadt. Er ist kein abgeschiedener Genussort, bietet aber einen guten Rahmen für einen urbanen Zürichsee-Tag: zuerst ein Café oder Restaurant im Quartier, danach ein kurzer Weg zur Uferpromenade. Die Nähe zu Tramhaltestellen und zur Schifffahrtsstation macht den Platz besonders praktisch für Besucher ohne Auto.
Wer den Aufenthalt mit einem Schiffsausflug verbinden möchte, sollte die saisonalen Fahrpläne und die Gültigkeit des eigenen Fahrausweises vorab prüfen. Für einen einfachen Spaziergang entlang des Sees ist keine Reservation notwendig; bei den umliegenden Restaurants empfiehlt sie sich vor allem rund um Veranstaltungen im Opernhaus oder auf dem Platz.
Wollishofen und Rote Fabrik: eine alternative Seeseite
Am linken Zürichseeufer wirkt die Umgebung von Wollishofen weniger repräsentativ als das Zentrum und bietet dafür einen eigenständigeren, kulturell geprägten Charakter. Die Rote Fabrik ist ein öffentlich bekannter Veranstaltungsort mit Konzerten, Theater und weiteren Kulturangeboten. In der Umgebung gibt es Spazierwege, Badestellen und saisonale Möglichkeiten für einen unkomplizierten Imbiss.
Wollishofen lässt sich mit Tram und Bus aus der Innenstadt erreichen. Für einen Besuch an einem Veranstaltungstag sollten Anreise und Rückfahrt frühzeitig geplant werden, weil Parkplätze knapp sein können und die Nachfrage in den Abendstunden steigt. Bei einfachen Lokalen und saisonalen Angeboten sind etwa 15 bis 30 Franken für eine Mahlzeit ein plausibler Richtwert; in Restaurants mit Bedienung und vollständigem Menü liegt das Budget höher.
So lässt sich der Tag sinnvoll planen
- Den Tag im Zentrum beginnen und die aktuelle Verfügbarkeit bei Ojo de Agua prüfen, wenn der Meier-Bezug im Mittelpunkt stehen soll.
- Nach dem Essen über Bürkliplatz und Quaianlagen zum Zürichhorn spazieren.
- Für ein späteres Essen am See einen Tisch reservieren und die Öffnungszeiten des gewählten Betriebs kontrollieren.
- Alternativ am linken Ufer in Wollishofen aussteigen und den Besuch mit einem Kulturprogramm in der Roten Fabrik verbinden.
Aktualitätshinweis
Restaurants, Filialen, Öffnungszeiten, Fahrpläne und Preise ändern sich regelmässig. Besonders bei Ojo de Agua, saisonalen Seebetrieben und Veranstaltungen in der Roten Fabrik sollte die aktuelle Information unmittelbar vor der Anreise geprüft werden. Die genannten Preisrahmen dienen nur der Orientierung. Eine persönliche Lieblingsort-Aussage von Dieter Meier wird hier nicht behauptet, sofern sie nicht durch eine öffentlich zugängliche Quelle eindeutig belegt ist.